Arthrose Hüfte

Typisch für eine Hüftarthrose ist das die Hüfte nach dem morgendlichen Aufstehen zunächst schmerzt. Es gibt sogar ein Wort dafür, den Anlaufschmerz.




Hüftarthrose Symtome

Typisch ist auch, dass die Schmerzen, die du nach dem Aufstehen hast zunächst verschwinden, bei starker Belastung aber wieder kommen. Der Hintergrund ist, das dein Hüftgelenk nach einigen Metern ausreichend geschmiert ist und der Schmerz verschwindet. Erst nach einer gewissen Zeit recht die Gelenkschmiere nicht mehr aus und der Schmerz meldet sich zurück.

Diese schmerzfreie Gehstrecke wird übrigens im Laufe einer Hüftarthrose immer kürzer. Ein wichtiges Indiz das ein fortschreiten oder eine Stagnation belegen kann. Stellt man sein Leben um, etwa wenn man bei Übergewicht eine Diät macht kann es sogar sein, dass die Schmerzen fast wieder verschwinden.

Besonders empfindlich reagiert das Hüftgelenk bei einer Arthrose auf Abspreizbewegungen und Drehbewegungen zum Beispiel auf einem Bein, wie beim Einsteigen in ein Auto. Auch normales Schwimmen bereitet Probleme, da hier das Bein ebenfalls abgespreizt wird. Frauen leiden unter den eingeschränkten Bewegungsradius insbesondere beim Geschlechtsverkehr unter einer Hüftarthrose.

Erste Anzeichen (Symptome) bei Hüftarthrose Wie bei allen Arthrose formen beginnt auch die Hüftarthrose erst harmlos. Es zieht und sticht anfangs, bevorzugt bei dem morgendlichen Aufstehen.

Charakteristisch bei einer beginnenden Hüftarthrose ist das die Symptome schnell wieder verschwinden. Mit zunehmender Dauer treten sie dann jedoch immer häufiger auf.

Im weiteren Verlauf der Hüftarthrose fallen dann zusehend Sonderbewegungen wie etwas das Bücken und auch das Abwärtsgehen bei Treppen zusehend schwerer. Auch bei Dreh- und Spreizbewegungen verspürt man zunehmende Schmerzen.

Dies sind die ersten Anzeichen einer Hüftarthrose:




  1. Beim Einkaufen ist etwas heruntergefallen, dass Bücken verursacht einen dumpfen oder manchmal auch stechenden Schmerz.
  2. Die Drehbewegung beim Aussteigen aus dem Auto verursacht plötzlich Schmerzen.
  3. Anlaufschmerzen, die Hüfte schmerzt nach dem Aufstehen. Der Schmerz verschwindet dann nach einigen Bewegungen wieder.
  4. Gelenkschmerzen bei Belastung und nach längerer Beanspruchung
  5. Leistenschmerzen die bis in das Arthrose Knie auf der gleichen Seite ausstrahlen.
  6. Man läuft unruhig. Man hinkt nach bestimmten Strecken und knickt immer an der beschädigten Seite leicht ein.
  7. Das Abwärtsgehen auf Treppen verursacht Problemen wobei das Aufwärtsgehen weiterhin problemlos möglich ist.
  8. Die Beweglichkeit des Oberschenkels ist eingeschränkt. Man kann das Bein schlechter beugen und das strecken fällt auch zunehmend schwerer. Das Spreizen und Drehen geht zusehend schlechter.

Im weiteren Verlauf schmerzt die Hüfte auch nachts in der Ruhephase. Die Schmerzsymptome können so stark sein, dass sie bis in das Knie ausstrahlen.

Liegt bei einer Hüftarthrose keine aktuelle Entzündung vor, so sind Bewegungsbäder und Thermalbäder zu empfehlen. Die ideale Temperatur sollte hier zwischen 27 und 35 Grad liegen.

Ein klarer Vorteil ist, dass hier das Gelenk bewegt wird und zur gleichen Zeit die Belastung im Wasser geringer ist. Insbesondere übergewichtige Personen profitieren hier besonders von den Umständen. Das warme Wasser entspannt die Muskulatur und nimmt so zusätzlich Spannung von dem Gelenk.

Eine Massage kann hier zusätzlich angewandt werden und zu einer Besserung führen. Auch ein Vollbad in der Badewanne kann Abhilfe schaffen.

Bei einer Hüftarthrose heißt richtiges sitzen mehr, denn man kann damit sein Hüftarthrose entlasten.
Prinzipiell sollte man darauf achten, dass das Hauptkörpergewicht auf der gesunden Seite ruht.

Hüftarthrose Behandlung Tipp :




  1. Lege dir ein gefaltetes Handtuch oder ein Kissen unter die gesunde Seite, so hast du automatisch die kranke Seite entlastet.
  2. Es gibt in speziellen Sanitätfachhäusern spezielle Stühle mit zweigeteilter Sitzfläche.
  3. Arthrose Ernährung

Versuche möglichst auf der Seite mit dem kranken Hüftarthrose, dass Knie zu strecken und nicht zu beugen. So ist die Grundspannung auf der Hüfte geringer.

Regelmäßiges Dehnen ist gerade bei einer Hüftarthrose von besonderer Bedeutung.

Die Dehnübungen sollten mit Kräftigungsübungen kombiniert werden. Wichtig dabei ist, dass immer versucht werden soll den vollen Bewegungsumfang bei den Übungen zu nutzen.

Am besten man lässt sich die Übungen von einem guten Rehatrainer (in allen guten Fitnessstudios) oder von einem Physiotherapeuten zeigen.

Wenn man die Übungen beherrscht, kann man sie auch regelmäßig selber zu Hause durchführen.
Die Angst vor der Hüftarthrose ist groß. Einmal davon betroffen und es gibt keinen Weg mehr zurück. Daher sind folgende Tipps wichtig um den Verlauf zu verlangsamen.

Es hört sich simple an und ist es eigentlich auch. Denn mit einer rechtzeitigen Erkennung und dem richtigen Training kann jeder die Hüftarthrose und damit deren Verlauf deutlich verlangsamen.

Der Schlüssel zum Verlangsamen einer Hüftarthrose ist man quasi selbst!

Gelenke die sich verformen, Schmerzen, künstliche Gelenke, vielen spuken diese Bilder im Kopf herum, wenn sie das Wort Hüftarthrose hören. Schließlich ist ja eine Hüftarthrose nicht heilbar. Das Leben wird plötzlich sinnlos.
Diese Ängste sind jedoch unbegründet, denn jeder betroffenen muss nicht tatenlos zusehen. Daher gilt, umso früher man eine Hüftarthrose erkennt umso besser kann man etwas dagegen tun.

Viele die von einer Hüftarthrose betroffen sind, gehen aus Unwissenheit viel zu spät zu einem Arzt. Eigentlich völlig unverständlich, denn die Hüftarthrose zählt zu den häufigsten Gelenkerkrankungen in Deutschland.
Dabei sind die ersten Anzeichen gut zu erkennen. Jedoch sind diese Anzeichen heimtückisch, denn sie verschwinden anfangs immer wieder sehr schnell und dann ist es auch schon vergessen.

Instinktiv mach man nun genau das falsche! Man schont das Gelenk. Dabei ist bei einer beginnenden Hüftarthrose richtige Bewegung der Schlüssel zum verlangsamen. Aber was ist richtige Bewegung? Gut geeignet sind Sportarten ohne allzu hohe Belastung für die Gelenke. Diese Sportarten sind Radfahren, Schwimmen, Crosstrainer im Fitnessstudio oder z.B. Wassergymnastik.

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Letzte Änderung: 13.12.2016
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